Die richtige Struktur ist entscheidend

 

Irgendetwas ist dieses Jahr anders – so steht es auf meinem Planer geschrieben.

Ich habe versprochen meine Strukturierung vorzustellen. Gesagt, getan.Wir legen gleich los. Ich gliedere meinen Planer in mehrere Bereiche, ich werde jeden einzelnen genauer vorstellen.

Mein Planer ist so aufgebaut das ich eine Seite Pro Tag zur Verfügung habe. Das Ganze ist in Zeilen eingeteilt die je für eine Stunde stehen, das erleichtert das Planen enorm da man nicht nur sieht was man zu tun hat sondern man auch weiß in welchem Zeitraum. Für gut Organisierte die nur eine kleine Erinnerung brauchen ist das wahrscheinlich gar nicht von Nöten, für mich dagegen ist es ein Segen. 😉

Ich fange auf meiner 1 Seite an: Dort habe ich eine kleine Tasche eingeklebt für Notizen die mir spontan einfallen aber für die ich noch keinen Tag oder Zeitraum ausmachen kann. Außerdem habe ich dort meine kleinen farbigen Klebezettel drin um z.B. wichtiges zu markieren.

 

Seite 2: Eine TO DO Liste, ich habe mir die folgenden Seiten mit durchsichtiger Klebefolie „laminiert“ das ermöglicht mir das Ganze als „Dashboard“ zu nutzen.  D.h. ich kann mit meinem Washi Tape (Klebeband tut es auch) immer wieder aufs Neue Zettel auf diese Seiten kleben und ohne Probleme wieder entfernen. Das ist in dem Sinne praktisch das ich Aufgaben die ich gern in nächster Zeit machen möchte nicht irgendwo rumliegen habe, in einer Tasche verramsche oder zwischen Unterlagen „verliere“, ich mir aber auch nicht sinnlos viele Seiten vollkrakel. Außerdem habe ich alles beisammen in meinem Planer und das war mir sehr wichtig.

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Seite 3: Mein Putzplan, Ich bin so stolz das ich seit mehreren Wochen ohne Probleme damit zurechtkomme und es fühlt sich keineswegs nach mehr Arbeit an.  Das ganze sieht wie folgt aus:

  • Montag: Küche – falls alles Picobello ist nutze ich die Zeit um mal über die Fließen zu wischen oder Schränke auszumisten, Sachen die zumindest ich gerne mal verdränge.
  • Dienstag: Bad & Flur – Staub von den Regalen wegpusten, Armaturen zum glänzen bringen – alles was nach etwas mehr Sauberkeit lechzt.
  • Mittwoch: Putzfrei! Da ich in einer kuschligen 1-Raumwohnung vorerst mein Glück gefunden habe gibt es nicht jeden Tag etwas zu putzen zumindest nicht nach meiner Befindlichkeit. Dennoch nutze ich den Tag zum allgemeinem aufräumen. Bei mir hat mittlerweile fast alles einen festen Platz das macht das Aufräumen sehr sehr einfach. Also an alle für die das nicht selbstverständlich ist ein kleiner Tipp, für alles einen FESTEN Platz finden. Dann muss man auch nicht suchen in welcher Schublade gerade noch Platz ist um etwas von der Bildfläche verschwinden zu lassen. 😉 Danach kann man ganz stupide nur noch Dinge an seinen Platz stellen.
  • Donnerstag: Wohnzimmer – Couchkissen, Decken & Bezüge richten, Staubwischen, Fensterbretter abwischen? Alles was für euch dazugehört damit ihr euch wohlfühlt.
  • Freitag: Kühlschrank, Herd, Ofen – Nein nicht alles auf einmal, sucht euch eines der guten Stücke aus! Sowas mache ich zumindest nicht jede Woche. Aber aller 3 Wochen mal den Kühlschrank komplett ausmisten und einmal durchwischen finde ich für mich persönlich ganz gut.
  • Samstag: Küche/ Bad – Die zwei Zimmer müssen für mich einfach 2 x die Woche sein, wie Ihr das handhabt ist euer Ding 😉
  • Sonntag: PUTZFREI! Lazy day.. naja nicht ganz. Ich habe mir vorgenommen Sonntag immer eine Sache zu sortieren z.B. : Unterlagen, Schreibtischkram, einen Küchenschrank, Badschrank, Kleiderschrank (der versinkt bei mir regelmäßig im Chaos), Taschen ausmisten ist bei mir auch immer ein großes Thema, irgendetwas gibt es immer zu tun.

WOCHE GESCHAFFT! Zumindest was das Putzen betrifft. Was ich für mich noch entdeckt habe: 10 Minuten am Abend (wirklich nur 10 Minuten!) nehme ich mir um noch Kleinigkeiten wegzuräumen/aufzuräumen, in der kurzen Zeit schafft man mehr davon als man denkt und 10 Minuten tun eigentlich niemandem weh.

Seite 4: Wunschliste – es ist schwer zu schenken und schwer zu wünschen. Zumindest weiß ich eher selten was ich antworten soll wenn ich gefragt werde was ich mir denn zu Weihnachten oder zum Geburtstag wünsche. Auf dieser Liste mache ich mir Notizen wenn Freunde äußern, dass sie etwas toll finden oder sie das gern hätten. Genauso trifft das auf mich zu, wenn ich denke ach jetzt wäre doch das ganz klasse -> gleich aufschreiben.  So ist man zu Festlichkeiten viel entspannter und Fehlkäufe sind so auch eher schwierig. Eine passende Antwort hat man nun auch auf die Fragen was wünschst du dir zu Weihnachten/ zum Geburtstag?

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Seite 5: Rezeptideen – Eigentlich selbsterklärend, manchmal liest oder sieht man etwas das man gern probieren möchte, damit ich es nicht vergesse notiere ich es mir hier.

Seite 6: Mealplaning – Ja, ich versuche die Woche zu planen was wir essen. Ziel der Sache ist weniger Essen wegzuschmeißen und damit zu guter Letzt auch etwas Geld zu sparen. Nach diesem Plan wird dann logischerweise bei uns eingekauft.

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Auf der Seite der Jahresübersicht trage ich mir alle Geburtstage und Urlaube/Reisen ein!

 

So nun zu der Planung der einzelnen Tage:

Ich habe für mich ein Farbschema entwickelt damit ich sofort erkennen kann um was für eine Art Tätigkeit es sich handelt, als ich von dieser Art gehört habe wusste ich gleich das ist genau das richtige für mich. Der positive Nebeneffekt ist das man  sofort erkennt wenn man von etwas zu viel bzw. zu wenig macht. So ist es einfach eine gute Balance zu finden zwischen Arbeit, Freunden und Familie, Haushalt und Hobbys.

Meine Farben sind:

  • Gelb – Unternehmungen und Reisen
  • Grün – Alles rund ums Thema Essen. Angefangen bei der Planung, über den Einkauf bis hin zum Kochen/backen.
  • Blau – Haushalt
  • Orange – Hobbys z.B. Blog
  • Lila – Freunde und Familie
  • Rosa/Rot – Wichtiges wie z.B. Termine

Das sieht dann in meinem Planer ungefähr so aus:

 

Unten – Die Zeile die für Notizen gedacht ist brauche ich ja nun nicht. Gott sei Dank denn da schreibe ich mir Ereignisse von meinen Herzensmenschen auf z.B. Wann wer wie lange in den Urlaub fliegt, wenn ein besonderes Ereignis auf Arbeit bevor steht, erster Praktikumstag oder eine wichtige Prüfung. So wird definitiv niemand vergessen im Alltag und man kann nochmal reagieren z.B. mit einer Mut machenden Nachricht o.ä.

Das war es im Prinzip auch schon mit meiner Planung, damit der Text nicht noch länger wird mache ich jetzt hier Schluss. Ich hoffe es war etwas nützliches für euch dabei, ich wünsche euch einen schönen Sonntag – Das ist übrigens der Tag an dem ich mich ganz gemütlich mit z.B. einer Tasse Kakao, Tee o.ä. hinsetze und meine kommende Woche so plane wie ihr es auf den Fotos erkennen könnt. Ein wirklich sehr schönes, entspannendes Ritual.

Eure Sophie

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8 Gedanken zu “Die richtige Struktur ist entscheidend

  1. jsama0201 schreibt:

    Ich finde es toll wie du deine Woche strukturiert hast, daran arbeite ich noch (mit Schichtdienst ist es nicht immer einfach eine Routine zu entwickeln). Als ich diesen Post und auch den über die Wahl deines Planers gelesen habe, dachte ich mir, dass vielleicht http://www.flylady.net (in Englisch) auch eine Inspirationsquelle für Wochenplanung und entwickeln einer Routine für dich wäre. Obwohl dein Wochenplan schon fast so aussieht, als hättest du die Seite schon gefunden 🙂

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    • stadtrandmenue schreibt:

      Ich danke dir für deine liebe Antwort, hab gleich mal geschaut! 🙂 Habe auch ihren Youtubekanal gefunden. Super sympatische Frau, ich danke dir für den Tipp. Gerade die Sache mit der Routine ist immer noch ein kleiner Kampf für mich. 😉

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  2. alley02 schreibt:

    Toller Beitrag! Das gibt mir ein paar super Anregungen 🙂
    Ich habe auch andauernd nach einem perfekten Planer gesucht. Ich brauche oft auch eine ganze Seite für einen Tag. Aber nie finde ich einen guten! Wenn mir einer gefällt, dann sind auf einer Seite drei Tage oder so. Hast du einen Tipp für mich, wo ich Ende diesen Jahres für 2017 einen guten Planer finden kann? Wäre super nett von dir!
    Gruß Alley 😀

    Gefällt 2 Personen

  3. Julia Erdbeerqueen schreibt:

    Jaa, das mit der Planung fällt mir auch schwer 🙂 und der Routine…Zeitmanagement…naja… Kennst du Boho Berry? Sie ist total die Planungskünstlerin und sehr inspirierend. SIe hat auch einen Blog 🙂 Ist vielleicht fast ein wenig zu krass, was sie macht, aber man kann sich Ideen holen. Liebe Grüße

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  4. Niels schreibt:

    So analog und trotzdem so strukturiert, ich bin wirklich beeindruckt. Aber für mich wäre das so gar nichts, mich schüttelt es regelrecht bei dem Gedanken, dass ich mein Leben so durchstrukurieren würde bzw. müsste. 😉 😂

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